Wie voll sollte man ein Weinglas einschenken? | ZWIESEL GLAS
Beim Weingenuss kommt es nicht nur auf die Qualität des Weins oder die Wahl des passenden Glases an. Auch die Füllmenge spielt eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst, wie sich Aromen entfalten, wie gut sich der Wein schwenken lässt und wie lange er seine ideale Trinktemperatur behält.
Ob Rotwein, Weißwein, Rosé oder Schaumwein – jede Weinart profitiert von einer etwas anderen Füllhöhe. Mit wenigen einfachen Regeln schenken Sie Wein so ein, dass Geschmack und Aroma optimal zur Geltung kommen.
Die ideale Füllmenge für jede Weinart
Wie schenkt man Wein richtig ein?
Neben der Füllmenge beeinflusst auch die Art des Einschenkens den Genuss. Halten Sie die Flasche am unteren Flaschenkörper und schenken Sie den Wein langsam ein. Die Flaschenöffnung sollte das Glas dabei nicht berühren.
Bei kräftigen oder gereiften Rotweinen lohnt es sich, den Wein vor dem Servieren zu dekantieren. Im Dekanter kommt der Wein mit Sauerstoff in Kontakt und kann seine Aromen besser entfalten. Gleichzeitig werden mögliche Ablagerungen von der Flüssigkeit getrennt.
Sekt und Champagner sollten hingegen direkt aus der Flasche serviert werden, damit die Kohlensäure möglichst lange erhalten bleibt.
Unsere Empfehlung: Dekanter
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Etwa zu einem Drittel des Glases. So bleibt ausreichend Platz zum Schwenken und für die Aromaentfaltung.
Zwischen einem Drittel und der Hälfte. Dadurch bleibt der Wein länger kühl und seine Frische erhalten.
Rosé wird ebenfalls zwischen einem Drittel und der Hälfte des Glases eingeschenkt.
Sekt und Champagner werden idealerweise bis etwa zur Hälfte des Glases eingeschenkt.
Nur mit ausreichend Freiraum können sich die Aromen entfalten. Außerdem lässt sich der Wein besser schwenken und bleibt länger auf der idealen Trinktemperatur.